Interview mit Gus Anton
Text:
Anja Hallbach-Zarnetta

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzert

 

Kirchenkonzert des
Remscheider Kammerchor

Fotos:  Manfred Schnock

Nach einer Begrüßung durch Pfarrerin A. Cersovsky, in der sie auf die hohe Qualität des Gesanges des Kammerchores und den Wochenspruch für die nächste Woche, der vom Lobe Gottes spricht und der damit auch den besonders schönen Gesang meint, begann das von zahlreichen Besuchern voll Spannung erwartete Kirchenkonzert des bereits 1961 gegründeten Kammerchores Remscheid unter Leitung von Gus Anton.

Leitung: Gus Anton
Franz Pembaur, Orgel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An der gerade frisch restaurierten Orgel konnte man Franz Pembaur hören. Dieser spielte als Solist virtuos Werke von Felix Mendelsohn-Bartholdy und Ludwig van Beethoven.

Mit den siebzehn des insgesamt fünfundzwanzig Sänger umfassenden Kammerchores Remscheid harmonierte Franz Pembaur (Orgel) hervorragend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach ihrer Sommerreise nach Rom, bei der der Chor mehrere musikalische Auftritte im Pantheon, in der Basilika Maria Maggiore und auf Ladung des Vatikan in der Kirche Tomaso da Villanova in Castel Gandolfo hatte, zeigte der Kammerchor nun seine Qualität in der Pauluskirche in Hasten.

 

Die gut organisierten Sänger des Kammerchores begannen ihr Konzert mit der von Gus Anton,*1938, komponierten Kleinen Messe in G.

Es folgten „Fünf geistliche Gesänge“ wiederum von Gus Anton.

Media Vita zeigte sich dabei zwischen zart-vorsichtig und kraftvoll.

Tristis est anima mea erinnerte in ihrer anrührenden melancholischen Art an spirituelle meditative Musik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Quoniam tu solus sanctus, das der Kammerchor fröhlich, leicht und beschwingt darboten und dem kraftvoll vorgetragenen Gloria endete dieser zweite, vom Publikum zeitweise als düster, traurig und melancholisch empfundene Gesangsteil des Konzertes.

 

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir ein Liedtext, der mich auch nochmals an die Skulpturenausstellung vom 2. September 2007 erinnert hat. Auch dort wurde der klare Bezug zwischen Leben und Tod deutlich.

 

 

 

„Mitten im Leben werden wir umfangen vom Tod.

Wer ist es, der uns Hilfe bringt?
Das ist der HERR.“


Beeindruckend ist die deutliche Glaubenszuversicht dieser Aussage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschließend trug der Kammerchor das Te deum von Riccardo Zandonai (1883 – 1944) auf die qualitativ bewährte Weise vor.

 

Auch dieser Abend wurde wieder von einem ehrenamtlichen Helferteam getragen. So übernahmen U. und M. Schwerdtfeger die Begrüßung und die Kasse. Unterstützt wurden sie dabei von unserem Küster Herrn He.

 

Anja Halbach-Zarnetta